Verordnung
des Regierungspräsidiums Dresden
zur Änderung der Abgrenzung des Landschaftsschutzgebietes „Naherholungsgebiet Hoyerswerda“

Vom 30. Mai 2006

Auf Grund von § 64 Abs. 8 Satz 2 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 und § 48 Abs. 2 Nr. 5 des Sächsischen Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Sächsisches Naturschutzgesetz – SächsNatSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Oktober 1994 (SächsGVBl. S. 1601, 1995 S. 106), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 9. September 2005 (SächsGVBl. S. 259) geändert worden ist, wird verordnet:

§ 1
Erklärung zum Ausgliederungsgebiet

Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Kreisfreien Stadt Hoyerswerda werden aus dem Landschaftsschutzgebiet „Naherholungsgebiet Hoyerswerda“, festgesetzt durch Beschluss des Rates des Bezirkes Cottbus Nr. 03-2/68 vom 1. Mai 1968, ausgegliedert.

§ 2
Ausgliederungsgegenstand

(1) Das Ausgliederungsgebiet hat eine Größe von etwa 19,79 ha. Es besteht aus 4 Teilflächen im Bereich des Westufers des Scheibe-Sees östlich der Stadt Hoyerswerda. Es umfasst nach dem Stand vom 28. Februar 2006 auf dem Gebiet der Kreisfreien Stadt Hoyerswerda, Gemarkung Zeißig Flur 5 die Flurstücke 42 (teilweise), 51 (teilweise) und 52 (teilweise), auf dem Gebiet der Kreisfreien Stadt Hoyerswerda, Gemarkung Zeißig Flur 9 die Flurstücke 5/2 (teilweise), 5/3, 7/2, 8/1 (teilweise), 8/2 (teilweise), 9/3 (teilweise), 9/4, 10 (teilweise), 11 (teilweise), 15/1 (teilweise), 17/2 (teilweise), 20/1 (teilweise), 20/2, 23 (teilweise), 24/2 (teilweise), 25 (teilweise), 26 (teilweise), 34, 35 (teilweise), 37 (teilweise), 38 (teilweise), 39 (teilweise), 40 (teilweise), 41 (teilweise), 54/1, 54/2 (teilweise), 63/1, 63/2 (teilweise), auf dem Gebiet der Kreisfreien Stadt Hoyerswerda, Gemarkung Kühnicht Flur 3 die Flurstücke 98/1 (teilweise) und 98/2.

(2) Das Ausgliederungsgebiet ist in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000, einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 857 sowie zwei Flurkarten im Maßstab 1 : 2 000 schraffiert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Maßgebend für den Grenzverlauf ist die Linienaußenkante der Grenzeintragung in den Flurkarten.

§ 3
In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Dresden, den 30. Mai 2006

Regierungspräsidium Dresden
Dr. Hasenpflug
Regierungspräsident

Übersichtskarte

Flurkarte 1

Flurkarte 2

Flurkarte 3

Änderungsvorschriften