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REVOSax - Recht und Vorschriftenverwaltung Sachsen

Historische Fassung war gültig vom 29.04.2005 bis 31.03.2010

Sächsische Landesfamilienkassenverordnung

Vollzitat: Sächsische Landesfamilienkassenverordnung vom 29. März 2005 (SächsGVBl. S. 74), die durch die Verordnung vom 15. Februar 2010 (SächsGVBl. S. 69) geändert worden ist

Verordnung
des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen
über die Einrichtung von Landesfamilienkassen im Freistaat Sachsen
(Sächsische Landesfamilienkassenverordnung – SächsLaFamKaVO)

Vom 29. März 2005

Aufgrund von § 5 Abs. 1 Nr. 11 Satz 7 des Gesetzes über die Finanzverwaltung (Finanzverwaltungsgesetz – FVG) in der Fassung des Artikels 5 des Gesetzes vom 30. August 1971 (BGBl. I S. 1426, 1427), das zuletzt durch Artikel 19 des Gesetzes vom 9. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3310, 3329) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 der Verordnung der Sächsischen Staatsregierung über die Übertragung von Zuständigkeiten der Sächsischen Staatsregierung zum Erlaß von Verordnungen im Bereich der Finanzverwaltung auf das Sächsische Staatsministerium der Finanzen (Zuständigkeitsübertragungsverordnung Finanzverwaltung – ZustÜVFv) vom 17. Dezember 1993 (SächsGVBl. S. 1281), die durch Verordnung vom 8. März 2005 (SächsGVBl. S. 42) geändert worden ist, wird im Benehmen mit dem Staatsministerium des Innern und dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verordnet:

§ 1
Aufgabenübertragung von Familienkassen

(1) Soweit andere Familienkassen ihnen diese Aufgaben übertragen, können folgende Landesfamilienkassen die Aufgaben nach § 72 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes 2002 (EStG 2002) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4210, 2003 I S. 179), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Dezember 2004 (BGBl. II S. 1653) geändert worden ist, wahrnehmen:

  1. Die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig für die Sparkassen des Freistaates Sachsen,
  2. die Stadt Leipzig für den Landkreis Leipziger Land und das Universitätsklinikum Leipzig,
  3. der Kommunale Versorgungsverband Sachsen im Zusammenhang mit der Bezügegewährung für Mitglieder gemäß § 15 Nr. 3 des Gesetzes über den Kommunalen Versorgungsverband Sachsen (SächsGKV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 358), in der jeweils geltenden Fassung, mit Ausnahme der Familienkassen nach Nummer 1 und 2 und
  4. das Landesamt für Finanzen für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des Freistaates Sachsen, mit Ausnahme des Universitätsklinikums Leipzig.

(2) Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Vereinbarung zwischen der jeweiligen Landesfamilienkasse und der übertragenden Familienkasse.

(3) Die Landesfamilienkasse tritt in die Rechtsstellung der übertragenden Familienkasse ein.

(4) Die übertragende Familienkasse zeigt die Übertragung der Aufgaben den betroffenen Kindergeldberechtigten sowie dem Bundesamt für Finanzen mindestens einen Monat vor Übertragung an.

§ 2
In-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Dresden, den 29. März 2005

Der Staatsminister der Finanzen
Dr. Horst Metz

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Verweis auf Bundesgesetze

    Fundstelle und systematische Gliederungsnummer

    SächsGVBl. 2005 Nr. 3, S. 74
    Fsn-Nr.: 50-12

    Gültigkeitszeitraum

    Fassung gültig ab: 29. April 2005

    Fassung gültig bis: 31. März 2010